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VFA kritisiert Positivlisten-Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen

Berlin (VFA). Scharfe Kritik an dem von den Koalitionsfraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen erarbeiteten Gesetzentwurf für eine Positivliste hat heute der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) geäußert: "Mit diesem Entwurf soll durch die Hintertür Positivliste eine weitere Hürde für Arzneimittelinnovationen eingeführt werden", erklärte VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer.

"Wenn sich Rot-Grün durchsetzt, bekommen Patienten beispielsweise patentgeschützte Medikamente gegen Diabetes oder moderne Grippemittel nicht mehr erstattet", kritisierte Yzer. Die VFA-Hauptgeschäftsführerin forderte den Bundestag darüber hinaus auf, sicherzustellen, dass alle neu zugelassenen Arzneimittel unbefristet für die Versorgung aller Patienten zur Verfügung stehen. "Diese Präparate haben ihre Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit bereits in einem umfangreichen Zulassungsverfahren unter Beweis gestellt", unterstrich Yzer.

"Die Versicherten, die immer höhere Zwangsbeiträge für ihre Gesundheitsversorgung zahlen müssen, setzen auf neue Arzneimittel", erklärte Yzer und verwies auf in dieser Woche veröffentlichte Zahlen einer Repräsentativumfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid. Danach verlangen 82 Prozent der Befragten einen unmittelbaren Zugang zu neuen Arzneimitteln, sobald das Zulassungsverfahren abgeschlossen ist. Yzer: "Die Bundesregierung verfolgt mit ihren Plänen das genaue Gegenteil. Sie setzt auf Regulierungen und Reglementierungen zum Nachteil der Patienten."


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