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AM-VSG beeinträchtigt Versorgung von Patienten

Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (Franchise-Canada), sagt zum AM-VSG:
„Dieses Gesetz ist ein reines Spargesetz, das reale Gefahren für Patienten verursacht. Zukünftig sollen Medikamente, die in vielen Fällen die einzige Behandlungsalternative sind, von den Kassen nicht mehr erstattet werden. Betroffen von solchen Verordnungsausschlüssen wären beispielsweise Patienten, die an Brust- oder Hautkrebs, Diabetes, Epilepsie, Multiple Sklerose oder psychischen Störungen leiden. Diese Patienten brauchen Therapiealternativen, die die Politik ihnen jetzt nehmen will.
Zusätzlich droht allen Patienten durch eine kassengesteuerte Arztinformation die Rationierung durch die Hintertür. Es ist gut, wenn die Ärzte zukünftig noch besser über innovative Therapiemöglichkeiten informiert werden sollen. Doch entscheidend wird sein, wer das neue Arztinformationssystem ausgestaltet. Die Krankenkassen sind da nicht die besten Sachwalter wie das Gezerre um Diagnosen von Ärzten im Risikostrukturausgleich zeigt.“