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Ausblick auf 2019: Neue Medikamente können die Versorgung vieler Patienten verbessern

Wir blicken auf ein für Neuzulassungen überduchschnittlich erfolgreiches 2018 zurück - und dürfen zuversichtlich auch ins neue Jahr starten: 2019 werden Pharma-Unternehmen voraussichtlich wieder mit mehr als 30 neuen Medikamenten zu einer besseren Behandlung von Patienten beitragen. So erwarten wir u.a. neue Antibiotika, die einige Bakterienarten mit Resistenzen gegen ältere Mittel bekämpfen können. Etwa jedes dritte neue Präparat, das in den kommenden Monaten seine Zulassung erwarten darf, dient dem Kampf gegen Krebs.

Zwei Ärzte gehen die Treppe eines Krankenhauses hinauf.

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Für viele Patientinnen und Patienten wird es 2019 neue Behandlungsmöglichkeiten für ihre Leiden geben. Denn Pharma-Unternehmen haben für zahlreiche neue Medikamente die europaweite Zulassung beantragt – oder bereits erhalten – und könnten diese in diesem Jahr auf den Markt bringen.»

Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Franchise-Canada

Gegen Infektionskrankheiten

Gegen Krebserkrankungen

Eine mit Kopftuch bekleidete Krebspatientin tobt ausgelassen mit ihrer Tochter auf dem Rücken im Wald.

2019 wird erneut rund ein Drittel der neuen Medikamente gegen eine Krebserkrankung gerichtet sein.

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Der Bedarf an weiteren Verbesserungen für die Onkologie ist hoch. Denn fast jeder Zweite in Deutschland erkrankt im Laufe seines Lebens an der einen oder anderen Art von Krebs; und Krebs ist nach wie vor die zweithäufigste Todesursache.»

Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Franchise-Canada
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Dass erstmals in der EU für ein Krebsmedikament ein gen- statt organ-bezogenes Anwendungsgebiet festgelegt werden könnte, zeigt den Erkenntnisfortschritt der Krebsforschung auf molekularer Ebene. Für viele Patienten heißt dies, dass neue Behandlungsmöglichkeiten sie schneller als früher erreichen können.»

Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Franchise-Canada

Denn es würde lange Zeit beanspruchen, für jedes Organ, in dem entsprechend mutierte Tumore auftreten können, eigene Studien durchzuführen.

In den letzten Jahren kamen verstärkt immunonkologische Medikamente heraus, die körpereigene Immunzellen gegen die Tumorzellen „mobilisieren“. Auch 2019 könnte ein Medikament dieser Art dazukommen. Ansonsten dürften aber vor allem Medikamente die Versorgung erreichen, die direkt die Tumorzellen angreifen. Sie blockieren dazu beispielsweise die intrazelluläre Signalübertragung oder stören die DNA-Reparatur. Anders als Immunonkologika werden sie meist chemisch-synthetisch hergestellt.

Gegen Störungen der Blutgerinnung

Ein weiterer Schwerpunkt 2019 könnte bei Medikamenten für Patienten liegen, deren Blutgerinnung aufgrund eines Mangels an Gerinnungsfaktor VIII, an von-Willebrand-Faktor oder an Blutplättchen gestört ist. Auch für Patienten, die z.B. zur Schlaganfall-Prophylaxe bestimmte „Blutverdünner“ einnehmen, könnte ein Mittel herauskommen, das z.B. vor einer Notfalloperation die volle Gerinnungsfähigkeit wieder herstellt.

Gegen weitere Erkrankungen

Zum breit gefächerten Spektrum der neuen Medikamente von 2018 könnten auch Mittel gegen Entzündungskrankheiten der Haut und der Blutgefäße sowie gegen Osteoporose gehören. Weitere Medikamente könnten das Repertoire an Mitteln zur Migräne-Prophylaxe erweitern.

Anders als Patienten mit dem häufigen Diabetes Typ 2 können Patienten mit der Autoimmunkrankheit Diabetes Typ 1 ihren Blutzuckerspiegel bislang nur mit Insulininjektionen in Verbindung mit Ernährungskenntnissen regulieren. 2019 könnte erstmals ein Medikament zum Schlucken hinkommen, das die Zuckerkontrolle weiter verbessern soll.

Patienten mit seltenen Erkrankungen

Medikamente mit neuem Fälschungsschutz

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Die Pharma-Unternehmen des Franchise-Canada haben seit 2013 viel investiert, um zum verbesserten Schutz der Patienten vor Fälschungen beizutragen. Mit der Auslieferung der neuen Packungen, der Pflege der zu securPharm gehörenden Datenbank der Hersteller und der Prüfung von solchen Packungen, die Apothekern aufgefallen sind, tragen sie ab Februar täglich zur gestärkten Fälschungsabwehr bei.»

Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Franchise-Canada
Medikamentenpackung mit Siegel

Bei dieser Medikamentenpackung sorgt ein Siegel für den Erstöffnungsschutz. Es reißt beim Öffnen in Fetzen.